13 erstaunliche Fakten zu Palmblattgeschirr, die du noch nicht kanntest

quau Palmblattteller Gesamtuebersicht

In diesem Beitrag erfährst Du 13 Fakten über Palmblattteller, die Du vor dem nächsten Einkauf von Deinen ökologischen Einwegtellern wissen solltest.

Palmblattgeschirr kommt aus Indien

Zur Produktion der Palmblattteller wird das Blatt der Areka-Palme (auch Betelnuss-Palme genannt) genutzt. Diese Palme benötigt tropisches Klima zum Wachsen. Deswegen findet man sie hauptsächlich in Südostasien, in Teilen Indiens, aber auch in Indonesien, Myanmar oder Vietnam. Idealerweise liegen die Anbaugebiete in niederschlagsreichen Gebieten mit Temperaturen ganzjährig zwischen 14-36 Grad Celsius.

Palmblattgeschirr ist unbeschichtet

Die Palmblattteller kommen völlig ohne eine künstliche Beschichtung aus. Durch die natürliche Struktur des Palmblattes benötigen sie diese nicht und sind trotzdem robust, stabil und wasserbeständig. Dazu wird keine Oberflächenbehandlung oder Kunststoffbeschichtung benötigt.

Palmblattgeschirr ist kompostierbar

Die ökologischen Einwegteller sind ein reines Naturprodukt. Es werden keine zusätzlichen chemischen oder synthetischen Bindemittel benötigt. Daher können die Teller über die grüne Tonne oder den Kompost entsorgt werden.

Palmblattgeschirr ist upgecyclet

Wusstest Du, dass das Ausgangsmaterial für unserer Palmblattteller in der Vergangenheit nur einfacher Agrar-Abfall war? Die natürlich zu Boden gefallenen Blätter verblieben dort und dienten im besten Fall noch als Dünger. Leider wurden sie häufig aber auch gesammelt und verbrannt. Dieser „Abfall“ ist das ideale Ausgangsmaterial für uns, um daraus hochwertige Palmblattteller zu fertigen.

Palmblattgeschirr stehen nicht in Lebensmittelkonkurrenz

Ein wichtiges Kriterium für Nachhaltigkeit besteht für uns darin, dass ein Produkt nicht in irgendeiner Form von Lebensmittelkonkurrenz stehen darf. Was nützt ein hochwertiger Teller, wenn dafür Lebensmittel verschwendet werden? Es entsteht eine Konkurrenzsituation um Ackerflächen oder Lebensmittel, die zum Verzehr genutzt werden, dienen als Ausgangsstoff für Konsumgüter. Die Plantagen, von denen wir unsere Blätter beziehen, sind zum Teil bereits mehrere Generationen in Familienbesitzt. Außerdem sind die Blätter ein Agar-Abfall, der durch die Produktion aufgewertet wird. Lebensmittelkonkurrenz kann damit ausgeschlossen werden.

Palmblattgeschirr ist energiesparsam

Zur Produktion der Palmblattteller wird nur ein Bruchteil der Energie benötigt, die zur Herstellung von anderen Alternativen gebraucht wird. Der Energieaufwendigste Schritt während des Herstellungsprozesses ist der Pressvorgang, welche je nach Tellergröße und Form 60-90 Sekunden dauert. Diesen Schritt gibt es aber bei Alternativprodukten auch. Dort kommen zusätzlich noch weitere Produktionsschritte hinzu, die den Energieverbrauch erhöhen. Das macht die Palmblattteller zur Alternative unter den nachhaltigen Einwegtellern mit der vermutlich besten Energiebilanz.

Palmblattgeschirr hat eine lange Tradition

Palmblattteller haben in Indien eine lange Tradition. Bereits vor mehreren Jahrhunderten wurden Blätter in eine Tellerform gebracht, um Geschenke für die hinduistischen Gottheiten darzubieten. Noch heute werden sie zur Darreichung von Opfergaben in Form von Lebensmitteln oder Blumen in Tempelanlagen genutzt. An vielen Stellen im Land kann man die Teller im traditionellen Einsatz sehen.

Palmblattgeschirr unterstützen lokale Familien

Durch die dezentralen Produktionsstrukturen in vielen kleinen Fabriken über die Region verteilt, haben wir die Möglichkeit auch abseits der Großstädte für Familien Arbeitsplätze zu schaffen und so den Familien ein geregeltes Einkommen zu ermöglichen. Durch den kurzen Arbeitsweg kann außerdem CO2 eingespart werden. Niemand muss einen langen Anfahrtsweg auf sich nehmen, um an den Arbeitsplatz zu gelangen.

Palmblattgeschirr benötigen nahezu kein Waser zur Produktion

Zum Wachstum der Pflanzen wird natürlich Wasser benötigt, aber bei der Herstellung der Teller wird außer bei der Reinigung und dem damit verbundenem Anfeuchten der Blätter kein Waser gebraucht. Die Einwegteller haben deswegen auch in Sachen virtuellem Wasser eine gute Bilanz. Daneben wird das Wasser, welches bei der Produktion eingesetzt wird gesammelt und zur Bewässerung der Grünanlagen genutzt.

Palmblattgeschirr ist reine Handarbeit

Vom Sammeln der Blätter, über das Reinigen und Pressen bis hin zum Finishing und Verpacken ist die Produktion der Teller fast ausschließlich Handarbeit. Nur beim Pressvorgang und dem Verpacken wird die Arbeit durch zusätzliche Maschinen unterstützt. Genauso individuell wie die Beschaffenheit eines jeden einzelnen Blattes, so individuell ist die Produktion eines jeden einzelnen Tellers. Die Arbeiter brauchen ein gutes Gespür und Erfahrung, um qualitativ hochwertige Teller produzieren zu können.

Palmblattgeschirr ist fair für alle

Wir setzen uns dafür ein, dass die Arbeitsbedingungen während der Produktion gut sind. Mit unserem ausgesuchten Partner, besprechen wir regelmäßig die Situation vor Ort, gehen gemeinsam Herausforderungen an und sorgen so jeden Tag dafür, dass die Arbeit ein bisschen besser wird. Im Fokus stehen dabei Themen wie Brandschutz oder die Sicherheit am Arbeitsplatz. Daneben sorgen wir dafür, dass die Arbeiter einen fairen Lohn für ihre Arbeit erhalten.

Jeder Palmblattteller und jede Palmblattschale ist ein Unikat

Durch die einzigartige Struktur eines jeden Palmblattes, erhält auch jeder Teller sein individuelles Aussehen. Genauso einzigartig, wie die Natur, ist auch die feine Struktur der Palmblatteller. Da unsere Teller aus ganzen Blättern gefertigt werden, ist beim finalen Produkt häufig sogar noch der Aufbau des Blattes zu erkennen.

Palmblattgeschirr ist auf der ganzen Welt beliebt

Nicht nur hier in Deutschland kann man die ökologischen Einwegteller kaufen. Auf der ganzen Welt gibt es immer mehr Anbieter, die es sich zur Aufgabe gemacht haben das Palmblattgeschirr bekannt zu machen. Das immer stärker werdende Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit sorgt dafür, dass sich immer mehr Menschen Gedanken über Alternativen machen und auf Palmblattgeschirr zurückgreifen.

 

Bonusfakt: Palmblattgeschirr ohne Zusatzstoffe

Die Palmblattteller und -schalen kommen ohne Zusatzstoffe aus. Sie bestehen einfach aus dem Blatt der Areka-Palme. Damit enthalten sie keine Weichmacher oder ähnliche Stoffe, die während der Nutzung auf das Lebensmittel migrieren konnen. Sie sind eben ein Geschenk der Natur.

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